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Aue Verlag

Schreiber-Bogen Kartonmodellbau Kolosseum Rom


Artikelnummer 594

Art.-ID 15915


* inkl. ges. MwSt. zzgl. Versandkosten

Schreiber-Bogen Kartonmodellbau Kolosseum Rom



Farbiges Modell zum ausschneiden und zusammenkleben!

Material: Papier, Karton

Anzahl der Bögen: 13,5

Maßstab: 1:400

Schwierigkeitsgrad: 2

Zusätzlich notwendig: Papierschere, Klebstoff
Hilfreiche Werkzeuge: Skalpell, Falzbein, kleine Klammern und Nadeln zum Fixieren

Der Hersteller stuft seine Modelle in 5 Schwierigkeitsgrade ein:

"Kindermodell": sehr leicht und mit Kindlichen Motiven
"0": Anfängermodell
"1": Leicht
"2": Mittel
"3": Schwer

Das Kolosseum in Rom war das größte Amphitheater der Antike und Vorbild für die Arenen von Verona, Arles, Nimes usw. Zu römischer Zeit trug es den Namen Amphitheatrum Flavium, der erst im Mittelalter ab dem 11. Jahrhundert von der Bezeichnung Kolosseum (wegen der 35 m hohen Statue dort) verdrängt wurde. 188 m maß der eliptische Bau in der Länge und 156 m in der Breite. Er wurde um 80 n. Chr. eingeweiht und war Schauplatz von Gladiatorenkämpfen und Tierhetzen. 100 Tage lang feierte man die Einweihung. Es gibt unterschiedliche Schätzungen darüber, wie viele Zuschauer das Kolosseum fasste, man kann aber von 40.000 bis 70.000 ausgehen. Das Kolosseum war also eine gigantische Arena, die gut durchdacht gebaut wurde: Es hatte zum Beispiel im Inneren eine Vielzahl von Treppen und Gängen, die es möglich machten, dass alle Zuschauer innerhalb von einer Stunde den Bau verlassen konnten. Unter dem Bühnenboden wurden Gänge und Kanäle angelegt, die sogar die Vorführung von Seeschlachten möglich machten. Auch Käfige und Arsenale lagen unterirdisch. Außen wurde der Bau mit Steinplatten aus Travertin verkleidet, die Treppen und Sitze waren aus Marmor. Bis ins sechste Jahrhundert wurde es für die Vorführungen verwendet. Ab dem 13. Jahrhundert verfiel es. Es wurde von Erdbeben in Mitleidenschaft gezogen, aber es diente auch als Steinbruch für andere Gebäude. So wurde das Kolosseum mehr und mehr zu einer Ruine bis man es im Jahr 1749 als Märtyrerstätte der verfolgten Christen weihte. Danach wurden die Reste gesichert und restauriert.

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