Schreiber-Bogen Kartonmodellbau Pantheon Rom

Artikelnummer
707
ID
707
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Aue Verlag
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Kartonmodellbau

 

Pantheon Rom

 

Pantheon Rom

Marcus Agrippa, Lucii filius, consul tertium fecit. (Von Marcus Agrippa erbaut, dem Sohn des Lucius, während seines dritten Konsulats.) So steht es auf dem Pantheon. Allerdings ist es unter Trajan erbaut und unter Hadrian vollendet. Wie das? An derselben Stelle gab es ein Pantheon, das unter Agrippa erbaut wurde. Es fiel einem Brand zum Opfer, wurde wieder aufgebaut und brannte noch einmal ab. Trajan baute dann wieder auf. Aber statt den Bau für sich selbst zu reklamieren, brachte er die ursprüngliche Inschrift an.
Die Römer bauten das Pantheon als Tempel „für alle Götter“. Der Name des Gebäudes ist abgeleitet von den griechischen Wörtern „pan“ (= alles) und „theos“ (= Gott). Das Pantheon in Rom gehört zu den ältesten Kuppelbauten der Welt.
Man betritt das Pantheon durch einen Vorbau. Er ist durch seine Säulen in drei Schiffe gegliedert und erinnert damit an typische römische Tempelbauten. Das Innere des Vorbaus ist mit korinthischen Säulen und Marmorplatten ausgestattet. Der Hauptteil des Gebäudes, die Rotunde, ist in der römischen Tempelarchitektur einmalig. Dieser Rundbau hat einen Durchmesser und eine Höhe von je 43 Metern und wird von einer Kuppel dominiert, die etwa ab der Hälfte der Raumhöhe beginnt. Für den Bau der Kuppel verwendete man eine spezielle Betonmischung, die das Gewicht des Aufbaus verringerte, indem man nach oben hin zunehmend leichtes Füllmaterial dem Beton zusetzte wie vulkanischen Tuff und Bimsstein. Von innen ist die Kuppel als Kassettendecke ausgeführt, deren Vertiefungen ebenfalls Gewicht sparen. So hat das Pantheon noch heute die größte Betonkuppel der Welt ohne Armierung. Die einzige Lichtquelle ist eine runde Öffnung in der Mitte des Kuppeldachs. Durch den Einfallswinkel des Lichts wird der Raum vollständig erhellt. Die Symbolik der Öffnung wird unterschiedlich gedeutet: Sie steht einerseits für die Sonne, andererseits für die Verbindung zu den Gestirnen.
Der Tempel für alle Götter teilte das Los vieler großartiger Gebäude im alten Rom. Er wurde verlassen und begann zu verfallen. Aber dank der frühen Umwandlung in eine Kirche zählt das Pantheon zu den am besten erhaltenen Bauwerken der Antike. Im Jahr 609 ging es in den Besitz der Kirche über und wurde dem Gedenken an die Märtyrer gewidmet. Seitdem wird das Gebäude unter dem Namen „Sancta Maria ad Martyres“ als Kirche genutzt. Später bürgerte sich der Name „Santa Maria Rotonda“ ein. Bis 663 war die Kuppel mit vergoldeten Bronzeplatten bedeckt, die der römische Kaiser Konstantin jedoch abnehmen und nach Konstantinopel bringen ließ. Ab der Renaissance diente das Pantheon als Grabeskirche. Papst Urban VIII., der aus der Familie der Barberini stammte, ließ im 17. Jahrhundert Bronzeplatten aus dem Dach des Vorbaus entfernen, um sie für die Herstellung von Kanonen und für die Tabernakel des Petersdoms zu verwenden. Dadurch entstand in Rom das Sprichwort: „Quod non fecerunt barbari, fecerunt Barberini“ („Was die Barbaren nicht schafften, das schafften die Barberini“).
Das Pantheon gilt als Vorbild für zahlreiche Kuppelbauten von der Renaissance bis ins 19. Jahrhundert. Dazu gehören unter anderem der Petersdom in Rom sowie der Invalidendom und die Sainte-Geneviève-Kirche in Paris, die bis heute auch den Namen „Panthéon“ trägt. Der Bildhauer und Baumeister Michelangelo soll angeblich vor dem Bau des Petersdoms erklärt haben: „Ich werde den Dom von Florenz auf das Pantheon setzen.“

 

Länge: 28 cm

 

Breite: 19 cm

 

Höhe: 16 cm

 

Schwierigkeitsgrad: 2

 

Bögen: 7

 

Maßstab: 1:300

 

Kindermodel:

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