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Aue Verlag

Schreiber-Bogen Kartonmodellbau Römisches Kastell


Artikelnummer 626

Art.-ID 15910


* inkl. ges. MwSt. zzgl. Versandkosten

Schreiber-Bogen Kartonmodellbau Römisches Kastell



Farbiges Modell zum ausschneiden und zusammenkleben!

Material: Papier, Karton

Anzahl der Bögen: 6,5

Maßstab: 1:87 (H0)

Schwierigkeitsgrad: 1

Zusätzlich notwendig: Papierschere, Klebstoff
Hilfreiche Werkzeuge: Skalpell, Falzbein, kleine Klammern und Nadeln zum Fixieren

Der Hersteller stuft seine Modelle in 5 Schwierigkeitsgrade ein:

"Kindermodell": sehr leicht und mit Kindlichen Motiven
"0": Anfängermodell
"1": Leicht
"2": Mittel
"3": Schwer

Römische Militärlager (Kastelle) wurden immer nach dem gleichen Prinzip aufgebaut. Wenn die Truppen unterwegs waren, lebten sie in Marschlagern, die während eines Feldzugs jederzeit aufgebaut und wieder abgebrochen werden konnten. In besetzten Gebieten wurden Standlager errichtet, um die Grenzen des römischen Reichs zu sichern. In den Standlagern wurden die Zelte durch Gebäude aus Holz oder Stein ersetzt. Die Standlager waren in der Regel rechteckig und wurden von einem Graben und einer Außenmauer mit anschließendem Erdwall begrenzt. Dies hatte den Vorteil, dass bei einem Angriff von außen die römischen Soldaten schnell an jede Stelle der Befestigung kommen konnten, um das Lager nach allen Seiten hin verteidigen zu können. In einigen Fällen waren die Mauern innen mit Erde gefüllt und oben mit Holzbrettern ausgelegt. Das Schreiber-Modell orientiert sich an einem Kleinkastell, zu dem eine Kaserne und ein Vorrats- und Wirtschaftsgebäude gehören. Kleinkastelle waren für Hilfstruppen bestimmt. In den großen Kastellen am Limes waren in der Regel Hilfstruppen (500 Auxiliarsoldaten) untergebracht. Im Lager befanden sich das Haus des Befehlshabers, die Offiziersunterkünfte und die Kasernen der Soldaten. Zusammen mit Straßen und der Principia (Verwaltungsbau) in der Mitte bildeten sie schon eine kleine Stadt.
In großen Standlagern gab es neben einem Lazarett und einem Gefängnis auch Speicher, Ställe und Werkstätten. Denn die Soldaten waren darauf angewiesen, für den eigenen Lebensunterhalt zu sorgen. Um die Lager herum bauten sie Brunnen, Wasserleitungen und Straßen. In der Nähe der Lager siedelten sich Händler und Handwerker an, um mit den Römern ins Geschäft zu kommen. Die Soldaten wurden außerdem von umliegenden Gutshöfen mit Lebensmitteln versorgt.
Viele historische Städte entstanden durch Standlager und die umliegenden Siedlungen oder als römische Stadtgründung, vor allem im rheinischen und süddeutschen Raum. Dort verlief der Limes, die römisch-germanische Grenze. Berühmte Beispiele sind die Städte Xanten, Köln, Bonn, Koblenz, Worms, Speyer, Trier, Mainz, Heidelberg und Regensburg.

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