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Aue Verlag

Schreiber-Bogen Kartonmodellbau Tower Bridge London 1:300


Artikelnummer 671

Art.-ID 15913


* inkl. ges. MwSt. zzgl. Versandkosten

Schreiber-Bogen Kartonmodellbau Tower Bridge in London



Farbiges Modell zum ausschneiden und zusammenkleben!

Material: Papier, Karton

Anzahl der Bögen: 8,5

Maßstab: 1:300

Schwierigkeitsgrad: 2

Zusätzlich notwendig: Papierschere, Klebstoff
Hilfreiche Werkzeuge: Skalpell, Falzbein, kleine Klammern und Nadeln zum Fixieren

Der Hersteller stuft seine Modelle in 5 Schwierigkeitsgrade ein:

"Kindermodell": sehr leicht und mit Kindlichen Motiven
"0": Anfängermodell
"1": Leicht
"2": Mittel
"3": Schwer

Die Tower Bridge führt über die Themse und verbindet die Londoner Innenstadt mit dem Stadtteil Southwark. In ihrer Nähe befindet sich der Tower, das ehemalige berüchtigte Gefängnis in London, dem die Brücke ihren Namen verdankt.
Durch den wirtschaftlichen Aufschwung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der Hafen im Osten der Stadt immer geschäftiger und der Bevölkerungsanteil immer größer. Der Verkehr in diesem Stadtgebiet konnte nur über die London Bridge an das andere Ufer gelangen. Weil sie völlig überlastet war, konnte der Weg auf die andere Seite der Themse mehrere Stunden dauern. Auch zwei neu gebaute Tunnel konnten das Problem nicht lösen. Schließlich wurde eine neue Brücke in Auftrag gegeben. Sie war schon während des Baus bei Touristen und Schaulustigen beliebt. Mit ihrer für die damalige Zeit spektakulären Bauweise stand sie als herausragendes Symbol für den technischen Fortschritt des 19. Jahrhunderts. Die Fertigstellung dauerte acht Jahre. Am 30. Juni 1894 weihte Königin Viktoria die Tower Bridge mit einem feierlichen Festakt ein.
Sie besteht aus einer mit Granit und Portlandstein verkleideten Stahlkonstruktion im viktorianischen Stil. 33 m über der Fahrbahn führt eine Fußgängerbrücke zwischen den beiden Brückentürmen zum anderen Ufer. Die Fahrbahn wird zur Passage größerer Schiffe an beiden Seiten hochgeklappt. Die Verankerung der Klappen und einige Maschinen sind in den Brückenpfeilern eingebaut. Ursprünglich trieben Dampfmaschinen den Klappmechanismus an. Sie waren in Maschinenräumen unter der südlichen Brückenauffahrt untergebracht. Seit 1976 wird das System elektrisch betrieben. Anlässlich des silbernen Thronjubiläums von Königin Elisabeth II. im Jahr 1977 erhielt die Tower Bridge ihren aktuellen Anstrich in rot, blau und weiß. In den Türmen und auf der Fußgängerbrücke zeigt eine Ausstellung den Bau und die Geschichte der Brücke. Die ehemaligen Maschinenräume können besichtigt werden.
Kurz nach der Inbetriebnahme öffnete die Brücke ca. 650-mal im Monat. Heute geschieht das noch ca. 500-mal im Jahr, und eine Durchfahrt muss 24 Stunden vorher angemeldet werden. Für die Passagierschiffe, die heute im Bereich der Tower Bridge verkehren, öffnen sich die Klappen nicht. Das ist nur noch bei großen Kreuzfahrtschiffen nötig, da sich der Containerhafen etwa 30 km weiter flussabwärts verlagerte. Als Zeichen der Ehre wird die Brücke auch für kleinere Schiffe geöffnet, so zum Beispiel für Churchills Trauerzug im Jahr 1965.
Die Fußgängerbrücke wurde 1910 wegen mangelnder Nutzung geschlossen. Trotz der fantastischen Aussicht warteten die meisten Menschen lieber unten, um interessiert bei der Brückenöffnung zuzuschauen. Zwei unfreiwillige Kunststücke gehören ebenfalls zur Geschichte der Tower Bridge. Ein Pilot musste 1912 notlanden und konnte die Brücke nicht mehr überfliegen. Kurzerhand steuerte er seinen Doppeldecker zwischen der Fahrbahn und der Fußgängerbrücke hindurch. Diese spektakuläre Aktion haben inzwischen mehrere Kunstflieger nachgeahmt. Wegen eines Missverständnisses öffneten 1952 die Klappbrücken, obwohl sich noch ein Bus auf der Fahrbahn befand. Dem Fahrer blieb nichts anderes übrig, als mit dem vollbesetzten Fahrzeug von einer Klappe zur anderen zu springen. Als Konsequenz daraus wurden neue Sicherheits- und Überwachungssysteme installiert.

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