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Aue Verlag

Schreiber-Bogen Graf Zeppelin D-LZ 127 (Metallfolie) 1:400


Artikelnummer 572

Art.-ID 11690


* inkl. ges. MwSt. zzgl. Versandkosten

Schreiber-Bogen Graf Zeppelin D-LZ 127 (Metallfolie)

Farbiges Modell zum ausschneiden und zusammenkleben

Material: Metallfolie, Papier, Karton

Anzahl der Bögen: 3,5

Schwierigkeitsgrad: 3

Maßeinheit: 1:400

Zusätzlich notwendig: Papierschere, Klebstoff

Hilfreiche Werkzeuge: Skalpell, Falzbein, kleine Klammern und Nadeln zum Fixieren

Der Hersteller stuft seine Modelle in 5 Schwierigkeitsgrade ein:

"Kindermodell": sehr leicht und mit Kindlichen Motiven
"0": Anfängermodell
"1": Leicht
"2": Mittel
"3": Schwer

Die Anfänge der Zeppelin-Luftschiffe
Am 2. Juli des Jahres 1900 erhob sich das erste Zeppelin-Luftschiff LZ 1 von einem schwimmenden Floß auf dem Bodensee bei Manzell in den Himmel. Sein Erfinder, Graf Ferdinand von Zeppelin, hatte sich bereits 1873 mit der Idee eines Luftschiffes beschäftigt, konnte sie aber erst nach Beendigung seiner Militärlaufbahn verwirklichen. Eine Sachverständigen-Kommission, von Kaiser Wilhelm II. berufen, lehnte Zeppelins Pläne für den Bau eines Starr-Luftschiffs aus sicherheitstechnischen Gründen ab. So war Graf Zeppelin gezwungen, andere Finanzierungsmöglichkeiten ausfindig zu machen. Er gründete 1898 eine Aktiengesellschaft zur Förderung der Luftschiffahrt mit ca. 800.000 Mark Startkapital. Etwa die Hälfte davon steuerte der Graf aus seinem Privatvermögen bei. So konnte schließlich der LZ 1 gebaut werden. Die Finanzierung weiterer Bauvorhaben blieb jedoch problematisch. Nachdem die Gesellschaft zur Förderung der Luftschiffahrt wegen Kapitalmangels aufgelöst war und auch mehrere öffentliche Spendenaufrufe nicht den erwünschten Erfolg hatten, investierte Zeppelin wieder sein Privatvermögen. Der württembergische König Wilhelm II. unterstützte seine Pläne, indem er ihm den Ertrag einer Lotterie von 130.000 Mark zur Verfügung stellte. Außerdem steuerte die Reichsregierung 50.000 Mark bei, sodass ein zweites Luftschiff, LZ 2, gebaut werden konnte. Auch die Militärverwaltung interessierte sich nun für Zeppelins Luftschiffe. Für 3 Mio. Mark erwarb sie den LZ 3 als Heeresluftschiff. Bis 1913 war es im Einsatz.

Der Tag von Echterdingen
Als am 4.8.1908 der LZ 4 seine Fernflugtauglichkeit in einem 24-stündigen Probeflug beweisen sollte, kam es zu einer Katastrophe. Nach einer Zwischenlandung in Echterdingen bei Stuttgart bewirkte ein plötzlicher Wetterumschwung ein dramatisches Ende dieser Fahrt. Es war ein heißer Sommertag gewesen. Viele Schaulustige waren auf die Felder gelaufen, um den riesigen Zeppelin aus der Nähe zu bestaunen. Volksfeststimmung herrschte. Am Nachmittag zog eine Gewitterfront mit starken Windböen heran, die den Zeppelin aus seiner Verankerung am Bug riss. Die Haltemannschaft (30 Mann) konnte die Taue nicht halten. Als der abdriftende Zeppelin die Wipfel von Obstbäumen streifte, entzündeten sich 15.000 m³ Wasserstoff und das Luftschiff ging in Flammen auf. Die Menschen waren tief betroffen und wollten den Graf Zeppelin sofort finanziell unterstützen. Bereits ein Tag nach dem Unglück waren mehrere 100.000 Reichsmark zusammengekommen. Insgesamt brachten die Volksspenden 6,25 Mio. Mark ein. Noch im Jahr 1908 wurde die Luftschiffbau Zeppelin GmbH gegründet. Zunächst stand die militärische Nutzung der Luftschiffe im Vordergrund. Zwischen 1909 und 1918 wurden 101 Luftschiffe für das Militär gebaut. Man sah in ihnen vor allem eine Waffe gegen England. Während des Ersten Weltkriegs lösten deutsche Zeppeline über englischen Städten Furcht und Schrecken aus.

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