Standardgraph

Standardgraph Zeichentechnik GmbH
Geschichte
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Standardgraph Zeichentechnik GmbH

Die Standardgraph Zeichentechnik ist ein Produzent und Vertriebspartner namhafter ausländischer Hersteller für die Bereiche Zeichentechnik, Künstlerbedarf, Schreibgeräte, Büro- und Werbeartikel. Standardgraph entwickelt, fertigt und vertreibt eigene Produkte. Darüber hinaus vertritt Standardgraph einige exklusive Markenprodukte in Deutschland.

Geschichte
  • 1910 Paul Filler und Oscar Fiebig kaufen das Kaiserlich-Deutsche Reichspatent Nr. 239624  (Beschriftungsschablone Bahrscher Normograph) vom befreundeten Egon Bahr.
  • 01.04.1911 Gründung der Firma Filler & Fiebig in Berlin
  • 1911-1920 Vergabe der Schablonenfertigung in Heimarbeit nach Böhmen. Aufbau des Vertriebs von Berlin aus. Schutz des Markennamens NORMOGRAPH für Schriftschablonen. Erste Exporte weltweit, vor allem nach Russland und Nordamerika.
  • 1915 Erfindung der ersten technischen Schablone nach DIN 250, der #310 Abrundungs-Schablone. Entwicklung weiterer Schablonen nach Normvorgaben und für das technische Zeichnen.
  • Ab 1920 Entwicklung der ersten Trichterfeder mit Röhrchen zum Zeichnen und Beschriften. Beginn der Eigenfertigung in der Ritterstrasse in Berlin.
  • 1940 Todesjahr von Paul Filler. Paul Kroedel, der Schwiegersohn von Oscar Fiebig, wird in die Firma aufgenommen.
  • 1944 Die Fabrikanlagen von Filler & Fiebig in Berlin werden durch Bomben weitgehend zerstört. Einige Maschinen können noch gerettet werden und werden nach Oberstaad am Bodensee gebracht.
  • 1946 Paul Kroedel, damals verheiratet mit Annemarie Fiebig, nimmt Jan Harald Koelichen als Teilhaber in die Firma Filler & Fiebig auf. Die kleine Fertigung wird von Oberstaad nach Geretsried / Oberbayern verlegt. Hier in der amerikanischen Besatzungszone gibt es die so wichtigen Zelluloid-Platten und Aluminium-Leisten. Am 12.09.1946 startet die Produktion in Geretsried mit 13 Mitarbeitern.
  • 1948 Die Währungsreform bringt Filler & Fiebig in große wirtschaftliche Schwierigkeiten.
  • 1951 Die angemieteten Fabrikgebäude werden von der LfA käuflich erworben. Ein neu errichtetes Isartaler Holzhaus ist gleichzeitig Büro und Wohnraum.
  • 1963 Die starke Nachfrage nach Schablonen führt zur Gründung einer Produktions-Niederlassung in Sligo / Irland.
  • 03.05.1967 Die Firma wird in „Standardgraph Filler & Fiebig“ umbenannt.
  • 09.10.1979 Im Zuge der Erhöhung des Gesellschaftskapitals wird der Firmennamen in „Standardgraph Zeichengeräte GmbH“  geändert. Paul Kroedel ist ausgeschieden. Jan Harald Koelichen und sein Schwiegersohn Joachim Kohlstruck sind nun Gesellschafter. Starker Ausbau der Fertigungskapazitäten und des Vertriebs. In dieser Zeit werden über 200 Personen beschäftigt.
  • 01.01.1989 Standardgraph wird an die Firma Mecanorma in Düsseldorf verkauft, die Teil eines großen französischen Konzerns ist. Deren Anreibesymbole ergänzen das Schablonenprogramm von Standardgraph. Beide Firmen werden kurz darauf in Geretsried zusammengefasst.  Der Siegeszug des Computers wirkt sich allerdings bald negativ auf die Firmenentwicklung aus; die Firma muss radikal verkleinert werden.
  • 11.06.1997 In einem Management-Buy-Out verkauft Mecanorma alle Gesellschaftsanteile an den bisherigen Prokuristen Peter Eberl. Das Verkaufsprogramm wird um Kalligraphie, Schreibgeräte und Büromaterial erweitert. Exklusivvertretungen ausländischer Hersteller werden übernommen.
  • 01.01.2002 Die Firma DUX, ein Hersteller von hochwertigen Bleistiftspitzern, wird übernommen und in Fertigung und Verkauf integriert.
  • 01.04.2011 Standardgraph feiert das 100-jährige Betriebsjubiläum. Viele Mitarbeiter sind mehr als 40 Jahre hier beschäftigt.
Unsere Auswahl von Standardgraph

Tinte im Glas
Zeichentusche
Stiftverlängerer
Kalligraphie

Quelle: www.standardgraph.de

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